Warum dein Körper nicht „befallen“, sondern beschäftigt ist
Vielleicht hast du schon davon gehört:
Parasiten. Pilze. Candida. Würmer.
Begriffe, die schnell Angst machen, besonders, wenn man ohnehin erschöpft ist, Verdauungsprobleme hat oder sich „nicht mehr wie man selbst“ fühlt.
Doch was, wenn ich dir sage:
👉 In vielen Fällen sind diese Organismen nicht das eigentliche Problem, sondern Teil einer biologischen Lösung?
Dieser Artikel soll dir helfen, den Zusammenhang zwischen Toxinbelastung, Mikroorganismen und Gesundheit neu einzuordnen – ruhig, logisch und ohne Panik.
Unsere moderne Welt ist toxischer denn je
Wir leben in einer Welt, die unser Körper evolutionsbiologisch so nicht kennt.
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Pestizide & Herbizide in Lebensmitteln
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Zusatzstoffe & Verpackungschemikalien
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Schwermetalle, Lösungsmittel, Weichmacher
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Medikamente, Kosmetik, Reinigungsmittel
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belastete Luft, Wasser, Böden
All diese Stoffe müssen verarbeitet, gebunden oder ausgeschieden werden.
Das Problem:
👉 Viele dieser Chemikalien gab es in der Natur nie.
Unser Körper kann sie nicht immer einfach abbauen.
Der Körper ist nicht dumm – er ist kreativ
Wenn der menschliche Körper etwas nicht selbst neutralisieren kann, sucht er nach Unterstützung.
Und genau hier kommen Mikroorganismen ins Spiel.
Pilze, Bakterien, Hefen – und ja, manchmal auch Würmer – haben eine Fähigkeit, die wir oft vergessen:
👉 Sie können Toxine binden, aufnehmen oder umlagern.
In der Natur passiert genau das Gleiche.
Ein Blick in die Natur: verseuchter Boden heilt nicht „sofort“
Wenn eine Industriefläche stark belastet ist, wachsen dort nicht zuerst Rosen.
Was kommt zuerst?
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Schimmelpilze
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Flechten
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robuste „Unkräuter“
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Mikroorganismen
Sie bereiten den Boden vor, binden Schadstoffe, verändern das Milieu.
Erst später folgen Pflanzen höherer Ordnung.
👉 Der Körper arbeitet nach dem gleichen Prinzip.
Pilze & „Parasiten“ im Körper – ein Missverständnis
In der GAPS-Logik werden Pilze wie Candida nicht primär als Feind gesehen.
Sondern als:
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Reaktion auf toxische Belastung
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Übergangslösung des Körpers
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Zeichen, dass Entgiftung nötig, aber noch nicht möglich ist
Ein bekanntes Beispiel: Candida & Schwermetalle
Candida kann unter anderem:
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Quecksilber binden
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andere toxische Stoffe aufnehmen
Wenn man Candida aggressiv bekämpft, ohne gleichzeitig die Toxine auszuleiten, passiert oft Folgendes:
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freigesetzte Giftstoffe zirkulieren erneut
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Symptome verschlechtern sich
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der Körper „lädt“ neue Mikroorganismen ein
👉 Nicht, weil etwas schief läuft. Sondern weil der Körper weiter Hilfe braucht.
Warum „Parasiten bekämpfen“ oft nicht der richtige Weg ist
Viele klassische Anti-Pilz- oder Anti-Parasiten-Strategien arbeiten nach dem Prinzip:
„Weg damit – koste es, was es wolle.“
Das Problem:
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Der Körper verliert seine Schutzmechanismen
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Die Toxinlast bleibt
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Symptome verlagern sich oder verstärken sich
Die entscheidende Frage ist nicht:
❌ „Wie werde ich Pilze los?“
sondern:
✅ „Warum braucht mein Körper sie gerade?“
Der GAPS-Ansatz: Milieu verändern statt bekämpfen
Im GAPS-Protokoll geht es nicht darum, Mikroorganismen zu töten.
Sondern darum, den Körper so zu stärken, dass er sie nicht mehr braucht.
Zentrale Bausteine:
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echte, nährende Nahrung
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Brühen & Gelatine für die Darmschleimhaut
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fermentierte Lebensmittel (gezielt & individuell)
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Aufbau eines stabilen Mikrobioms
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Entlastung von neuen Toxinen im Alltag
👉 Je besser das Milieu, desto weniger „Reinigungshelfer“ werden gebraucht.
Mehr nützliche Mikroben = weniger Stress für das System
Ein stabiler, vielfältiger Mikrokosmos im Darm:
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verdrängt pathogene Keime
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bindet Stoffwechselprodukte
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unterstützt die natürliche Entgiftung
Deshalb spielen fermentierte Lebensmittel im GAPS-Kontext eine so große Rolle – nicht als Trend, sondern als biologisches Werkzeug.
Wichtig:
👉 immer angepasst an Phase, Nervensystem & Belastung
👉 nicht nach dem Motto „viel hilft viel“
Was du aus diesem Artikel mitnehmen darfst
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Dein Körper ist nicht „befallen“, sondern beschäftigt
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Pilze & Parasiten sind oft Folge, nicht Ursache
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Angst & Bekämpfung verschärfen das Problem
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Stabilisierung, Nährung & Milieu-Arbeit sind der Schlüssel
Und vor allem:
👉 Dein Körper weiß, was er tut.
Wie ich dich dabei begleite
In meiner Arbeit als GAPS-Coach geht es nicht um starre Regeln oder Radikal-Detox.
Sondern um:
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Verstehen statt Kämpfen
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Struktur statt Überforderung
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echte, machbare Schritte im Familienalltag
Wenn du spürst, dass dieses Thema dich betrifft – aber du nicht weißt, wo du anfangen sollst:
👉 Buche dir ein kostenloses „Let’s meet“-Gespräch
Wir schauen gemeinsam, was dein Körper gerade braucht – und was nicht.